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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Bitte klicken Sie auf die Produktkategorie unter dem Reiter „Fragen & Antworten“ und finden Sie dort die bisher am häufigsten gestellten Fragen zu den einzelnen Produktkategorien.
 
Falls Sie dort keine Antwort auf Ihre Fragen finden sollten, senden Sie uns einfach eine E-Mail an info@puky.de. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Beide Rutschfahrzeuge bieten gleichermaßen einen optimalen Einstieg in die kindliche Mobilität. Sie trainieren auf spielerische Weise einfache Bewegungen, wie z.B. das kräftige Abstoßen vom Boden in Kombination mit den ersten Lenkbewegungen. Der Unterschied liegt bei diesen Fahrzeugen zum einen in der Bandbreite ihres Einsatzgebietes (Pukylino nur Indoor, Wutsch Indoor und Outdoor) aber auch in der Entwicklungsstufe des Kindes begründet.

PUKYlino ist primär für den Indoor-Einsatz konzipiert. Voraussetzung: Das Kind muss mit Hilfe stehen und laufen können. Wir empfehlen PUKYlino für Kinder ab 1 Jahr, beziehungsweise ab 75 cm Körpergröße. Die Sitzhöhe des PUKYlinos beträgt ca. 22 cm. Da PUKYlino häufig das erste Fahrzeug für das Kind ist, sollte bei der Nutzung von PUKYlino eine besondere elterliche Sorgfalt stattfinden: Beobachten Sie das Kind genau, ob es mit dem Fahrzeug problemlos umgehen kann. Das Anstoßen an ein Hindernis aus voller Fahrt kann womöglich zum Umfallen führen. Wir empfehlen PUKYlino daher ausschließlich für den Einsatz auf ebenem Untergrund im Indoor-Bereich, ohne Hindernisse.

Wutsch ist gleichermaßen für den Indoor-Einsatz konzipiert, kann aber auch Outdoor genutzt werden, da er durch seine Pendelachse über eine andere Geometrie verfügt. Durch diese Pendelachse schult er neben der Kombination von Lenk- und Beinbewegungen ideal die Balance seiner kleinen Fahrer. Wutsch ist aus diesem Grund die ideale Vorstufe zum Laufrad.

Voraussetzung: Das Kind muss ohne Hilfe stehen und laufen können. Wir empfehlen Wutsch für Kinder ab ca. 1 1/2 Jahren und einer Körpergröße von ca. 80 cm. Die Sitzhöhe beträgt ca. 24,5 cm.

Pukylino oder Wutsch sind die idealen Fahrzeuge für den Einstieg in die kindliche Mobilität. Vorrangig sind diese Fahrzeuge jedoch für den Indoor-Einsatz konzipiert, denn Kinder die noch nie auf einem Rutschfahrzeug gesessen haben, ziehen sich anfangs ganz automatisch nah an den Lenker heran (an dem sie sich zur Sicherheit festhalten). Dadurch verlagern Sie Ihr Gleichgewicht intuitiv nach vorne Richtung Lenkachse und können über die Vorderachse kippen, wenn sie mit den Vorderrädern mit Schwung vor ein Hindernis fahren. Aus diesem Grund raten wir bei diesen Fahrzeugen von der Montage eines Lenkerkorbs ab. Durch das Gewicht des Korbes und seine weite Auslage wird dieser Effekt weiter negativ beeinflusst. Für diese Rutschfahrzeuge empfehlen wir eher die PUKY Lenkertasche LT1, die es in vielen modischen Farben gibt und die kinderleicht mit Klettband zu montieren ist.

Kinder, die gerade erst mit dem Laufradfahren starten, sind meist noch nicht in der Lage eine Handbremse effektiv zu benutzen, bzw. sie zu koordinieren. Sie können mit ihren kleinen Händen oft nicht genügend Kraft aufbringen um den Handbremshebel ausreichend zu betätigen, - darüber hinaus können sie noch nicht verschiedene Bewegungsabläufe (um sich schauen, balancieren, lenken und dann noch bremsen) gleichzeitig ausreichend koordinieren.

Eltern sollten sich auf keinen Fall in trügerischer Sicherheit wiegen, das Kind könne sein Fahrzeug durch die Bremsen selbstständig und kontrolliert zum Stehen bringen (gerade bei abschüssigem Gelände, usw. ist das sehr gefährlich). Beobachtungen zeigen allerdings, dass Laufradfahren auch laufraderfahrenen Kindern noch lange viel Spaß macht, obwohl sie evtl. schon ein Fahrrad beherrschen können. Aus diesem Grund macht es Sinn, einige Laufräder mit einem besonders kindgerechten Bremssystem auszustatten.

Lenkeinschlag

Die Gefahr einer Lenkeinschlagsbegrenzung beim Laufrad liegt darin begründet, dass sich bei einem auf dem Boden liegenden Fahrzeug der Lenker automatisch steil nach oben aufrichtet und sich nicht mehr automatisch umlegen kann, wenn ein Kind darauf fällt. Der Sturz mit dem Oberkörper, Bauch oder Genitalbereich auf dieses Lenkerende kann in extremen Fällen zu heftigen Verletzungen führen. Im Sinne der Sicherheit Ihres Kindes und aller anderen kleinen Testpiloten sollte auf eine solche Lenkeinschlagsbegrenzung verzichtet werden.

Lenker einstellen

Der Lenker eines Laufrades sollte so eingestellt sein, dass das Kind möglichst aufrecht sitzen und den Lenker bequem greifen kann. Die Arme sollten nicht durchgestreckt, sondern leicht angewinkelt sein. Nur so hat das Kind eine optimale Übersicht und kann bei mögl. Gefahren frühzeitig reagieren. Bei einem zu niedrig eingestellten Lenker wird der Blickwinkel zu stark auf den Boden geleitet. Das Kind muss seinen Kopf erst einmal anheben um sich zu orientieren und verliert so wertvolle Reaktionszeit in Gefahrensituationen.

Sattel einstellen

Der Laufsattel sollte so eingestellt sein, dass das Kind den Boden mit seinen Füßen sicher erreichen kann, wenn es sitzt. Die Beine sollten sogar während der Fahrt ein wenig angewinkelt sein, damit sich das Kind kräftig am Boden abstoßen kann.

PUKY Fahrzeuge sind so konzipiert, dass sie immer einen vernünftigen Kompromiss zwischen der max. Nutzungsdauer und einer optimalen, kindgerechten Geometrie darstellen. Nur so ist gewährleistet, dass die Fahrzeuge möglichst sicher von Kindern beherrscht werden können. Da die Proportionen der Extremitäten zueinander bei jedem Menschen meist unterschiedlich sind, ist diese Frage leider nicht pauschal zu beantworten. Wir empfehlen Ihnen aber, sich an den von uns empfohlenen Schrittlängenangaben zu orientieren.

Wie Sie die Schrittlänge des Kindes richtig ermitteln können, erfahren Sie hier unter der Rubrik "Wie erkenne ich die richtige Fahrradgröße". Die Ermittlung der Schrittlänge für das Laufrad ist identisch zu der Ermittlung beim Fahrrad.

Ja, allerdings nur bei dem Modell LR 1L (nicht bei LR M oder LR 1). Der Umbau ist komplex, da hierzu der Austausch der HR-Felge notwendig ist. Sie muss ausgetauscht werden, weil der Bremskörper fest auf ihr montiert sein muss und die Original Felge (ohne Bremse) keine Möglichkeiten zur Arretierung bietet. Das Nachrüst-Set ist im PUKY Online-Ersatzteilshop unter der Art-Nr.: 9012000 (mit gelber Felge) oder Art-Nr.: 9011000 (mit silberner Felge) erhältlich.
 
Weitere Informationen zur Montage finden Sie unter dem folgenden Download:

Freilauf

Beim Einfachfreilauf findet man einen Arretier-Ring auf der rechten Seite der Vorderradnabe (von oben in Fahrtrichtung aus gesehen).

Freilauf

Durch Einschalten der Freilaufautomatik ist ein sicherer Schiebebetrieb des Dreirades gewährleistet. Nur in diesem Modus können die Füße ihres Kindes auf den Pedalen ruhen, ohne dass sich die Pedale mit drehen. Um den Freilaufautomatik-Modus einzuschalten, wird der äußere Arretier-Ring auf der rechten Seite der Vorderradnabe (von oben in Fahrtrichtung aus gesehen) nach außen gezogen.

Freilauf Hand

Behindert die Automatik die Lernphase des Dreiradfahrens (z.B. beim Rückwärtsfahren), so sollte der starre Direktantrieb eingestellt werden. Hierzu einfach den äußeren Arretier-Ring wieder in die Vorderradnabe eindrücken.

Freilauf oben

Hierzu sollten die Markierungen des Arretier-Ring mit den Markierungen auf der Nabe übereinstimmen. Durch das Drehen des Rades bei gleichzeitigen Eindrücken des Arretier-Ring ist die Arretierungsposition einfacher zu finden.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Fahrzeugen liegt einzig und alleine in der Art der Bereifung begründet:
 
Das CAT 1S verfügt über eine komfortable EVA (Schaum-)Bereifung mit guten Rolleigenschaften. Diese Art der Bereifung ist nahezu wartungsfrei.
 
Das CAT 1L verfügt über eine noch komfortablere Luft-Bereifung (Reifen mit Schlauch) mit noch besseren Roll- und Fahreigenschaften -, allerdings ist sie nicht wartungsfrei. Bei dieser Art der Bereifung sollte in gewissen Abständen etwas Luft nachgepumpt werden um das hervorragende Abrollverhalten zu erhalten.

Die Freilauffunktion für den Schiebebetrieb greift nur beim vorwärts Schieben und stellt dann die Kurbeln und Pedale ruhig. Wenn kleinere Strecken (z.B. beim Wenden) rückwärts gefahren werden sollen, muss das Vorderrad mit Hilfe der Schiebestange vom Boden abgehoben werden.

Da bei jedem Mensch die Länge seiner Extremitäten unterschiedlich ist, kann diese Frage nicht so leicht beantwortet werden. Zur Auswahl der geeigneten GoCart-Größe können Sie sich zwar grob an den nachfolgenden Größenempfehlungen orientieren, wir empfehlen jedoch auf jeden Fall eine Sitzprobe bei Ihrem nächsten PUKY Fachhandelspartner (s. Händler- suche).

Einrad 2

Für die erste grobe Orientierung stellt man den Sattel etwa auf Hüfthöhe des Kindes ein. „Bei optimaler Sattelhöhe erreicht der Fußballen das Pedal an der tiefsten Stelle, ohne dass das Bein voll durchgestreckt ist. Gerade am Anfang sollte der Sattel ruhig etwas niedriger eingestellt werden“, empfiehlt Frank „Schneidi“ Schneider, Mountainbike-Profi, Fahrtechniklehrer und Einradfan.

Einrad 3

Auch beim Einradfahren gehört ein Helm auf den Kopf. „Zwar sind ungewollte Abstiege auf dem Einrad gut mit beiden Beinen abzufangen, vor einem Sturz ist man jedoch nie vollends gefeit“, gibt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus zu bedenken. Bei der idealen Bekleidung fürs Einradfahren gilt „nicht zu flatterig, lieber enger aber bequem, so dass man keine Beweglichkeit einbüßt“, ergänzt Stephanie Haid vom Bekleidungsspezialisten Vaude und empfiehlt Funktionsbekleidung, wie etwa Radhosen mit Sitzpolster, die speziell für Kinder erhältlich sind.

Auf- und Absteigen

Einrad 4

Aufsteigen, Fahren und Absteigen, das sind die Grundtechniken beim Einradfahren. Jede sollte einzeln verinnerlicht werden. Der Aufstieg beginnt immer hinter dem Rad und bei Anfängern in Reichweite einer Stützhilfe. Die Schultern von Mama und Papa eignen sich ebenso gut wie eine Laterne oder Wand. Zu Beginn stellt man das Rad parallel zur Wand und bringt eines der beiden Pedale in die tiefe Position. Im nächsten Schritt stützt man sich an der Wand ab, klemmt den Sattel zwischen die Beine und steigt mit dem Fuß aufs untere Pedal. Ähnlich dem Treppensteigen holt man etwas Schwung und setzt den anderen Fuß aufs obere Pedal. Das Rad richtet sich auf und der Aufstieg ist geglückt. Nach mehrmaligem Wiederholen kann man sich nun durch erste Pendelversuche mit dem neuen Sitz- und Fahrgefühl vertraut machen. Das sind Vierteldrehungen mit dem Pedal vor und zurück. Bei den ersten Versuchen bleibt stets eine Hand an der sicheren Wand oder dem Helfer. Schließlich gilt: Erst die Übung mit Sicherheit, dann das Vergnügen! „Das Absteigen sollte so lange geübt werden, bis es sowohl vor als auch hinter dem Rad locker ausgeführt werden kann“, rät Schneider. Sein Tipp: Das Rad stets mit einer Hand am Sattel zu halten, um sich und andere nicht mit dem fallenden Rad zu verletzen!

Die ersten Meter zum Erfolg

Einrad 5

Funktionieren Auf- und Abstieg flüssig, steht einem ersten Fahrversuch nichts mehr im Wege. Das Körpergewicht sollte laut Schneider „beim Einradfahren größtenteils vom Sattel und nicht von den Pedalen getragen werden.“ Der Rücken bleibt gerade und bildet die imaginäre Verlängerung des Sattelrohrs. Nicht nur gleichmäßiges Pedalieren, auch die richtige Blickführung ist für eine geschmeidige Fahrt entscheidend: „also den Blick vom Boden lösen und nach vorn schauen“, so
der Experte weiter. Er empfiehlt zwei Helfer, die ihre Schultern als seitliche „mitlaufende“ Stützen bereitstellen und den „Rookie“ auf seinen ersten Metern sichernd begleiten. Von Anbeginn sollte
die Unterstützung so passiv wie möglich sein. Also Eltern: Schulter anbieten, aber nicht aufdrängen!
 
Übrigens: Auch beim Erlernen des Balanceakts auf einem Rad fallen die Meister nicht vom Himmel. Die ersten Fahrtlinien sind selten mit dem Lineal gezogen. „Wer aber fleißig weiter in die Pedale tritt, verbessert den Geradeauslauf, wird immer weniger dabei mit den Armen rudern und bald die ersten gezielten Kurven fahren“, versichert Schneider zum Abschluss.
Kleine artistische Aufführungen oder die Erstbefahrung eines Dreitausenders mit dem Geländeeinrad können dann durchaus folgen.
 
Text und Fotos: mit freundlicher Genehmigung des pressedienst fahrrad

Schrittlänge

Achten Sie beim Kauf eines Kinderfahrrades darauf, dass Ihr Kind in der niedrigsten Sattelstellung mit den Fußballen (nicht nur mit den Zehenspitzen) den Boden ausreichend berühren kann, um die nötige Standsicherheit zu haben. Orientieren Sie sich grob an den von uns vorgegebenen minimalen Schrittlängen neben den Fahrrad-Produktabbildungen auf unseren Werbemitteln bzw. auf unserer Webseite.
 
Ermittlung der Schrittlänge
Stellen Sie Ihr Kind (am besten ohne Schuhe) aufrecht mit dem Rücken an eine Wand und lassen Sie es ein Buch (oder ähnliches) mit beiden Beinen fest im Schritt festklemmen. Nun können Sie die korrekte Schrittlänge mittels Maßband oder Zollstock zwischen der Oberkante Buch und Boden messen.

Fahrradfahren beginnt mit der Beherrschung des Gleichgewichtes, das nur ohne Stützräder trainiert werden kann. Stützräder stören diesen Lernprozess, denn Sie gewöhnen Kinder an ein Fahrrad-Fahrverhalten, dass es eigentlich nicht gibt und nach Entfernung wieder mühevoll umgelernt werden muss. Unser Rat: Nutzen Sie keine Stützräder! Zum Fahrtraining ohne Stützräder empfehlen wir unsere Fahrradlernhilfe FLH (Art-Nr.: 9989) die es Ihnen erleichtert, Ihr Kind in der Lernphase effektiv zu unterstützen, da Sie sich nicht mehr so stark bücken müssen.

Da Kinder unter 8 Jahren nicht auf der Straße fahren dürfen, aber trotzdem im verkehrsnahen Raum (z.B. auf dem Bürgersteig) unterwegs sind, müssen Sie natürlich von anderen Verkehrsteilnehmern immer gut gesehen werden können (gerade wenn es dunkel wird). Aus diesem Grund sind an allen PUKY Spielfahrrädern (vorne und hinten) extra große Reflektoren montiert, die bei einsetzender Dunkelheit sofort auf sich Aufmerksam machen. Eine komplette Beleuchtungsanlage nach StVZO ist hier nicht unbedingt sinnvoll, da Kinder sowieso erst frühestens ab dem 8 Lebensjahr auf der Straße fahren dürfen und eine komplette Beleuchtungsanlage das Kinderfahrrad unnötig schwerer machen würde.

Rad fahrende Kinder unter acht Jahren müssen in Deutschland den Bürgersteig benutzen, Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren dürfen ihn zum Radfahren benutzen. Ab 10 Jahren müssen sie dann auf der Straße bzw. auf dem Radweg fahren. Sinn und Zweck der Vorschrift ist es, Fahrradfahrende Kinder vor schnelleren Verkehrsteilnehmern zu schützen.

ABUS Rahmenschlösser mit den Art-Nr.: 44, 52, 485, 495, 4850, 496 und 4960 können bei unseren aktuellen StVZO Modellen (Crusader u. Skyride) montiert werden.

Wann mit dem Fahrradfahren lernen beginnen?
 
Je früher, desto besser! Fahrradfahren lernen beginnt bereits mit den ersten Schritten in die kindliche Mobilität. Mit einem Rutscher, Dreirad, Roller oder Laufrad werden schon von Anfang an motorischen Fähigkeiten, die eigenverantwortliche Regulierung der Geschwindigkeit und das Körpergefühl geschult und so einen gute Basis für das spätere Fahrradfahren-Lernen geschaffen. Es wird häufig wird beobachtet, dass Roller- oder Laufrad fahrende Kinder schon sehr früh in der Lage sind, mit dem Fahrradfahren zu beginnen. Wann genau der richtige Zeitpunkt stattfindet, hängt allerdings vom jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes ab. Die meisten Kinder erlernen das Fahrradfahren erst um den Schuleintritt herum, einige deutlich früher. Auch wenn sie etwas länger brauchen sollten, ist dies überhaupt nicht schlimm.
 
Eingeschränkte Wahrnehmung
 
Machen Sie sich bewusst, dass Kinder ein kleineres Sichtfeld und eine andere Perspektive haben als Erwachsene, d.h. sie nehmen ihre Umgebung nur eingeschränkt war. Des Weiteren haben Kinder eine langsamere Reaktionszeit und können nur eingeschränkt Mehrfachhandlungen koordinieren. Diese Einschränkungen bringen Gefahren mit sich – besonders in der Nähe des Straßenverkehrs. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind eine entspannte, aufrechte Haltung auf seinem Fahrrad einnehmen kann (Link: Tipps zum Fahrradkauf). Nur so kann es seine Umgebung optimal wahrnehmen und entsprechend gut auf Gefahren reagieren.
 
Nicht überfordern!
 
Bei diesem Lernprozess ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind ausreichend Zeit geben und es nicht drängeln. Auch wenn gleichaltrige Kinder in ihrem Umfeld schon eifrig mit ihrem Rad unterwegs sind, üben Sie keinen Druck auf Ihr Kind aus. Das Üben sollte nie unter Zeitdruck geschehen und nicht einfach mal so im Alltag dazwischengeschoben werden. Nehmen Sie sich genügend Zeit und seien Sie ganz bei Ihrem Nachwuchs.
 
Das Allerwichtigste: Kinder sollen Spaß an der Bewegung- und am Fahrradfahren haben. Versuchen Sie während des Übens alles zu vermeiden, was Ihr Kind stört und den Spaß
einbremst.
 
Stützräder?
 
Fahrradfahren beginnt mit der Beherrschung des Gleichgewichtes, das nur ohne Stützräder trainiert werden kann. Stützräder stören diesen Lernprozess, denn Sie gewöhnen Ihr Kind an ein Fahrrad-Fahrverhalten, dass es eigentlich nicht gibt und nach Entfernung wieder mühevoll umgelernt werden muss.
 
Fahrradhelm
 
Ein absolutes Muss ist das Tragen eines Fahrradhelms. Auch wenn Ihr Kind den Helm anfangs nicht gerne trägt – machen Sie es zur Gewohnheit und gehen Sie möglichst mit gutem Beispiel voran und tragen auch einen Helm.
 
Wo üben?
 
Planen Sie den Ort für die ersten Fahrübungen bewusst im Vorfeld. Es sollte ein beruhigter Platz oder Weg sein, der möglichst eben ist und abseits des Verkehrs liegt.
 
Wie üben?
 
Balance halten und gleichzeitig mit Kraft in die Pedale treten … und das auch noch ohne stabilisierende Geschwindigkeit? Das Anfahren ist eine der schwierigsten Übungen beim Fahrradfahren-Lernen. Sie helfen Ihrem Kind am besten, in dem Sie es vorsichtig anschubsen. Nach einem leichten Anschubser wird es schnell motiviert, die gewonnene Geschwindigkeit durch eigenständiges Pedalieren zu halten. Wenn Sie Ihr Kind mit seinem Rad durchgängig schieben, bleibt dieser Lerneffekt aus. Täuschen Sie Ihrem Kind nicht vor, dass Sie es hinten am Sattel festhalten, obwohl Sie dies gar nicht tun. Ihr Kind kann sich erschrecken wenn es merkt, dass es doch nicht festgehalten wird. Das Vertrauen ist so erst einmal zerstört und die nächsten Versuche werden sich schwieriger gestalten.
 
Stürze vermeiden?
 
Das Streben, sein Kind vor Stürzen und Schmerzen zu schützen ist allzu verständlich. Doch spricht einiges dafür, Kinder ruhig frühzeitig auch mal hinfallen zu lassen. Natürlich sollten sie nicht aus hoher Geschwindigkeit stürzen und sich weh tun, aber durch leichte Stürze, bei sehr niedriger Geschwindigkeit und geringer Höhe sammeln Kinder wertvolle Erfahrungen, wie sie sich am wenigsten Weh tun. Fallübungen auf weichem Rasen sind hier ideal.
 
Wie geht es weiter?
 
Wenn die ersten Fahrten erfolgreich gemeistert sind, sollten Sie in den folgenden Tagen mit weiteren Übungen sukzessive fortfahren: Anfahren, Aufsteigen, Absteigen, Kurven fahren und Bremsen (Handbremse vorne und Rücktrittbremse hinten). Später kann es ruhig noch etwas schwieriger werden: Kreise und Achten fahren, Einhändig fahren, Bordsteine rauf und
runter fahren, etc.. Auch das Fahren auf weicheren, rutschigeren Untergründen hilft das Fahrgefühl Ihres Kindes auf dem Fahrrad zu steigern und somit die Fahrsicherheit zu erhöhen.
 
Wenn Ihr Kind sicher auf dem Fahrrad unterwegs ist, sollten Sie das Fahrradfahren bei möglichst vielen Gelegenheiten in den Alltag einbauen. Übung macht den Meister.

Der Fahrradhelm sollte in regelmäßigen Abständen auf sichtbare Mängel hin kontrolliert werden. Kleinere Kratzer vermindern dabei nicht die Schutzwirkung.
 
Grundsätzlich sollte ein Fahrradhelm aber nach einem Sturz, bzw. nach einem starken Aufprall sofort ausgetauscht werden, da hierdurch die Schutzwirkung der Außenschale stark beeinträchtigt werden kann, selbst wenn äußerlich keine Beschädigungen zu erkennen sind.
 
Des Weiteren sollte ein Fahrradhelm nach max. 5 Jahren gegen einen neuen Helm ausgetauscht werden, da er durch die Alterung seines Materials (durch Umwelteinflüsse und UV-Strahlung) nach dieser Zeit nicht mehr über die ursprünglichen Schutzeigenschaften verfügen kann.

Technisch ist das möglich, aber die Fahrradlernhilfe FLH (Art-Nr.: 9989) wurde ausschließlich für Fahrräder konzipiert. Sie soll in der Lernphase gegen den Serien-Fahrradsitz ausgetauscht werden. Da der Laufradsitz aber ganz andere ergonomische Anforderungen erfüllen muss als ein Fahrradsitz, empfehlen wir die Montage nicht.

Da der an einem Laufrad montierte Fahrrad-Sicherheitswimpel den jungen Fahranfänger beim Auf- und Absteigen in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt (je nach Winkelstellung) und ihn zudem durch seine Eigendynamik (Schwanken) ablenken kann, empfehlen wir die Montage nicht.

Ihr Ansprechpartner im Gewährleistungsfall ist der Verkäufer des Produktes, z.B. Ihr PUKY Fachhändler vor Ort. Unter Vorlage des Verkaufsbeleges und der am Fahrzeug verklebten Typennummer (Erklärung finden Sie hier) können Sie dort Ihre Gewährleistungsansprüche geltend machen. Der Verkäufer hat das Recht, die Art der Abwicklung eines Gewährleistungsanspruches selbst zu wählen. Wir möchten Sie daher bitten, im Falle einer Reklamation, die weitere Abwicklung mit dem Verkäufer abzusprechen. Die Direktabwicklung mit der Firma PUKY ist aus abwicklungstechnischen Gründen nicht möglich.

Da es sich bei den Lizenzfahrzeugen der Serien „Prinzessin Lillifee“ und „Capt’n Sharky“ um 100% ige PUKY Fahrzeuge handelt, können natürlich auch Ersatzteile für diese Fahrzeuge nachbestellt werden. Wir bitten aber um Ihr Verständnis, dass die Bestellung von Fähnchen und Dekoren dieser Serien aus Lizenzgründen ausschließlich über den Fachhandel- und nur nach Vorlage der Kaufquittung und der Fahrzeug-Typennummer des Fahrzeuges (Platzierung siehe Bedienungsanleitung) erfolgen kann.

Angaben zu der maximalen Belastbarkeit der PUKY Fahrzeuge finden Sie hier zum Download.

Eine Übersicht der Typenschildpositionierung finden Sie hier zum Download.


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